Kick off the New Season with our Amazing Offers!
Save £5 now!Subscribe to our Newsletter!

  Camping Specialist Since 1958
Just arrived to the UK! --> New products coming in every week!
Service
EN
Tents Tents
All products in "Tents"
Outdoor & Leisure Outdoor & Leisure
All products in "Outdoor & Leisure"
Furniture Furniture
All products in "Furniture"
Household Household
All products in "Household"
Gas Gas
All products in "Gas"
Water & Sanitation Water & Sanitation
All products in "Water & Sanitation"
Electronics Electronics
All products in "Electronics"
Caravanning Caravanning
All products in "Caravanning"
Multimedia Multimedia
All products in "Multimedia"
Heating & Cooling Heating & Cooling
All products in "Heating & Cooling"
Spare Parts Spare Parts
All products in "Spare Parts"
Brands Brands
All products in "Brands"
Trending Topics Trending Topics
All products in "Trending Topics"
Berger Bewusst
Elektronik
Dark rectangular solar panel with thin grid lines on a white vehicle roof; another panel at left, two white rooftop housings above and a small antenna
© Fritz Berger
Icon Bus
Icon Wohnwagen
Icon Wohnmobil

Solaranlage für Wohnwagen & Wohnmobil

Alle Infos rund um Kosten, Einbau und Nutzungsmöglichkeiten

Solarmodule machen das Campen deutlich komfortabler. Dadurch kannst du Batterien deines Wohnmobils oder Wohnwagens auch ohne Landstrom aufladen. Wir zeigen dir, welche Solaranlagen-Arten es gibt, wie viel sie kosten und, wie die Montage funktioniert.


Table of contents


Wie funktioniert eine Solaranlage überhaupt?

Ganz gleich, ob es sich um ein großes Solarmodul auf dem Hausdach, eine Solaranlage auf dem Wohnmobil, oder ein kleines tragbares Modell handelt - das Funktionsprinzip ist immer dasselbe. Sonnenenergie wird in Strom umgewandelt. Scheint die Sonne, treffen die Sonnenstrahlen auf das Modul. Dabei werden positive und negative Ladungsträger freigesetzt. Zwischen den Polen entsteht Spannung, die in Strom umgewandelt und über ein Kabel und den Solarregler - meist mit 12 Volt, selten auch mit 24 Volt - zu einer Versorgungsbatterie weitergeleitet wird.

Solaranlagen zum Campen bestehen meist aus zwei Komponenten, einem Solarmodul und einem Solarladeregler, der vor deine Bordbatterie geschaltet wird. So lädt Sonnenkraft deine Batterien auf und du kannst elektrische 12-Volt-Geräte in deinem Campingfahrzeug länger betreiben. Verwendest du zusätzlich einen Wechselrichter, kannst du auch haushaltsübliche Geräte mit 230-Volt-Spannung betreiben. Für elektronische Verbraucher empfiehlt sich ein Sinuswechselrichter. Wie genau ein Wechselrichter arbeitet, erfährst du detailliert in diesem Blogbeitrag.

Der Laderegler prüft kontinuierlich den Füllstand der Batterie. Solange sie noch nicht voll aufgeladen ist, wird die Batterie mit Sonnenkraft weitergeladen. Ist die Batterie vollständig geladen, verhindert der Laderegler eine Überladung.


Arten von Solaranlagen für Campingfahrzeuge

Für Campinganlagen werden meist Dünnschichtsolarmodule oder kristalline Module eingesetzt. Am effektivsten sind monokristalline Module.

Dark rectangular solar panel with fine lines on the surface and a black mounting rail at the bottom

Dünnschichtmodule: Diese Solaranlagen gibt es als Kupfer-Indium-Diselenid-Module (CIS) oder als Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid-Module (CIGS). Diese Solarzellen haben einen besonders flachen Aufbau und können perfekt als mobile Solaranlagen verwendet werden. Manche Module sind sogar biegsam und werden auf gewölbten Oberflächen wie Alkoven verwendet. Ein weiterer Vorteil von CIS-Solarpanels besteht darin, dass sie auch bei schlechtem Licht Strom produzieren können. Dafür benötigst du bei gleicher Leistung aber eine deutlich größere Fläche.

Corner view of a dark solar panel with rectangular cells on a black mounting support

Kristalline Solarmodule: Für diese Solaranlagen wird Silizium verwendet. Der Vorteil dieser Solarpanels besteht in der höheren Leistung. Allerdings sind die Module höher und benötigen in der Regel einen zusätzlichen Träger.



Welche Art von Solaranlage eignet sich wann?

Welches Solarmodul du verwendest, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Strombedarf: Welche Batterie und welche Geräte möchtest du mit Strom versorgen?
  • Reisezeit: Wie stark ist die Sonneneinstrahlung bzw. wie viele Sonnenstunden gibt es am Reiseziel pro Tag?
  • Art der Montage: Ist ausreichend Platz auf dem Dach für ein Solarmodul vorhanden?

Für den mobilen Einsatz eignet sich meist ein monokristallines Dünnschicht-Modul (CIS) besser. Durch die höhere Energieaufnahme sind diese Module auch dann empfehlenswert, wenn zu erwarten ist, dass die Sonne an deinem Reiseziel nicht so intensiv scheint oder du eher in Wäldern unterwegs bist.

Mobile Solaranlagen eignen sich auch beim Zelten. Du kannst das faltbare Modul entweder direkt an der Außenhüllte deines Zeltes befestigen oder du stellst es auf eine sonnige Fläche neben dein Zelt.

Hier findest du mehr Informationen zu mobilen Solaranlagen.

Foldable solar panel with two black panels on the windshield of a white motorhome; other camping vehicles in the background
Berger Smart-Travel-Solarmodul 120 W © Fritz Berger

Setzt du allerdings auf eine dauerhafte Solar-Lösung für dein Reisefahrzeug, bietet sich die Festinstallation von monokristallinen Modulen auf Silizium-Basis an. Diese haben den deutlichen Vorteil, dass sie weniger Fläche erfordern und leistungsstärker sind.

Hier findest du Camping-Solaranlagen im Berger Onlineshop.



Welche Leistung sollte meine Solaranlage liefern?

Wenn du dich nach Solaranlagen fürs Wohnmobil umschaust, wirst du bei den Leistungsangaben meist die Einheit Watt Peak (Wp) finden. Dabei handelt es sich um die elektrische Leistung, die eine Solaranlage unter standardisierten Testbedingungen erbringt. Die Einheit Wp ist gut geeignet, um die Leistung unterschiedlicher Module zu vergleichen.

Je nach Ausführung leistet ein einzelnes Solarmodul zwischen 15 und 400 Wp. Wie viele Solarmodule du benötigst, hängt von deinem Strombedarf und von der Sonnenintensität deines Reiseziels ab. Darüber hinaus spielt die Speicherkapazität der Aufbaubatterie eine Rolle. Denn sie speichert den produzierten Strom und stellt ihn für deine Elektrogeräte zur Verfügung.

Um die Leistung der Solaranlage zu ermitteln, benötigst du deinen Tagesstrombedarf. Schreibe dafür alle elektrischen Geräte und Lampen auf, die du im Wohnwagen oder Wohnmobil verwenden möchtest. Notiere dann außerdem, wie lange das jeweilige Geräte im Durchschnitt jeden Tag in Betrieb ist. Auf der Basis dieser Berechnung passt du dann die Leistung deiner Solarzellen an. Campst du vorwiegend im Winter, solltest du die Berechnung großzügiger durchführen, da in der kalten Jahreszeit erwartungsgemäß mehr Strom benötigt wird. 

Die Tagesleistung eines Moduls ist in Wh angegeben. Meist ist dieser Wert das Vierfache der Leitungsangabe in W. Mit einer Solaranlage mit 800 Wh kannst du somit eine Camping-Kaffeemaschine mit 600 W eine Stunde ununterbrochen benutzen und hättest danach sogar noch 200 W zur Verfügung. Eine Kompressor-Klimaanlage wirst du mit einer kleinen Solaranlage nicht betreiben können. Die Leistung der Solaranlage reicht höchstens für den Betrieb einer leistungsarmen Verdunster-Klimaanlage. 

https://www.youtube.com/watch?v=q4nS75DDWiA&t

Worauf muss ich bei der Montage der Solaranlage achten?

White roof with two rectangular solar panels on black brackets, a roof hatch and grass in the background
Solarmodul auf dem Fahrzeugdach © Fritz Berger

Wenn du Solarmodule auf dem Dach deines Wohnwagens oder Reisemobils montierst, verwendest du am besten entsprechende Halterungen des Herstellers, die oft im Lieferumfang enthalten oder sogar bereits am Rahmen vormontiert sind. Sie stellen sicher, dass das Modul im Betrieb ausreichend hinterlüftet ist. So sollte immer ein kleiner Spalt zwischen Modul und Dach sein, damit Wärme abströmen kann und sich nicht anstaut, denn Wärme bedeutet immer auch Leistungsverlust.

Achte außerdem darauf, dass

  • die Stelle auf dem Dach möglichst schattenfrei ist und nichts über dem Modul montiert ist.
  • die Halterung für Vibrationen beim Fahren ausgelegt ist.
  • die Verkabelung ausreichend dick ist.
  • das Kabel wetterfest in den Innenraum des Wohnwagens oder Wohnmobils führt. (Dachdurchführung verwenden!)
  • Solarmodul und Batterie aufeinander abgestimmt sind.
  • die Kabel an einer sinnigen Stelle im Inneren des Fahrzeuges ankommen (z. B. im Kleiderschrank).
  • der verwendete Kleber noch haltbar ist.

Manchmal kann es aus Platzgründen übrigens auch sinnvoll sein, zwei Module mit je 100 Wp Leistung anstelle eines 200 Wp-Moduls zu installieren.

Der Aufbau ist in der Regel einfach zu erledigen und lässt sich mit Hilfe der Bedienungsanleitung schnell umsetzen.

Beachte unbedingt die Herstellerangaben zu Batterieleistung und Verkabelung.


In diesem Blogbeitrag erfährst du mehr über den Wirkungsgrad von Solarpanelen.

Kosten einer Solaranlage fürs Wohnmobil

Wie teuer deine Solaranlage wird, hängt maßgeblich davon ab, wie viel Leistung sie hat und, ob es sich um eine mobile Anlage oder eine fest installierte Solaranlage handelt. Auch die Art der verwendeten Kristalle und die Verarbeitung spielen eine Rolle bei dem Preis..

Komplettsets für den Einbau einer festen, kristallinen Solaranlage für Wohnmobil oder Wohnwagen gibt es schon für unter 200 Euro. Eine leistungsstarke mobile Solaranlage gibt es ebenfalls bereits ab 400 Euro.

Camping-Solaranlagen findest du hier im Berger Onlineshop.



Fazit: kostenloser Sonnenstrom für jede Form des Campens

Solaranlagen für Wohnmobil oder Wohnwagen bieten dir mehr Unabhängigkeit von Stromanschlüssen. Auch Laien können eine Solaranlage mit vergleichsweise wenigen Handgriffen montieren. Wichtig ist, dass du die Solarpanels an deinen Bedarf und an die Stromspeicherkapazitäten anpasst.

Your session will run in
10 : 00
Min. Sec.