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Quer durch Europa
Five camper vans on a sandy parking area beside vegetated dunes and a wooden boardwalk; sea with waves in the background. One person next to the vehicles
© Fritz Berger

Neue Straßenverkehrsordnung für Camper in Portugal

Gesetzesverschärfung für Freisteher im portugiesischen Urlaubsparadies

Wegen der steigenden Zahlen der Urlauber mit Wohnmobil und Wohnwagen hat die portugiesische Regierung Maßnahmen ergriffen und neue Regeln festgesetzt, die vor allem Camper betreffen. Welche das sind, erfährst du hier.


Table of contents


Neue Regelungen für Camper in Portugal

Freistehen ist in Portugal schon immer verboten gewesen, wurde aber in den letzten Jahren vermehrt geduldet, solange sich Wohnmobil- und Wohnwagenurlauber an bestimmte Regeln gehalten haben.
In Portugal campst du, sobald du den vorgegebenen Umfang des Wohnmobils / Wohnwagens überschreitest, also Fenster öffnest, Trittstufen ausfährst und Mobiliar vor dem Fahrzeug aufstellst. Aber auch, wenn du kochst oder in deinem Fahrzeug / Zelt schläfst. Die Regelungen betreffen also alle Camper im Wohnmobil und Wohnwagen, aber auch Reisende mit Dachzelt, Kastenwagen und Wanderer mit Zelt.

Three motorhomes on a gravel lot beside trees; hills and a bridge in the background and a bright sky with glare
Stellplatz Eurostops Monsaraz © Eurostops Autocaravanismo
White motorhome with open door parked by a road, green leaves in the foreground, trees with autumn colors in the background, a person at the right edge
Stellplatz Eurostops Autocaravanismo no Douro © Carlos Pires

Die sehr strengen Regel zum Freisehen, die im Januar 2021 durchgesetzt wurden, wurden im August 2021 wieder etwas gelockert. Camping im öffentlichen Raum und in freier Natur ist dementsprechend nun nur verboten, wenn du länger als 48 Stunden an einem Ort stehst. Es wird mit hohen Geldtrafen oder sogar dem Einbehalten der Fahrzeugschlüssel bestraft. In Nationalparks und an der Küste ist Parken und Übernachten grundsätzlich verboten. Das Vergehen wird besonders hart bestraft und kostet als Umweltstraftat bis zu 36.000 Euro Strafe.

Möchtest du länger als 48 Stunden an einem Ort bleiben, darfst du das deswegen offiziell nur noch

  • auf Campingplätzen
  • auf Wohnmobilstellplätzen, aber nicht länger als 72 Stunden
  • an Plätzen, die durch eine Plakette für Camper ausgewiesen sind. Das können beispielsweise private Stellplätze sein, wie wir sie in Deutschland von Landvergnügen und Co. kennen.
    Hier zeigen wir die interessante Stellplätze auf Privatgrund in Deutschland.
  • an Plätzen, auf denen Parken und Übernachten für Wohnmobile explizit erlaubt ist, wie auf dem Areal einer Tankstelle.

Denn das Gesetz besagt, dass der Ort, an dem Wohnmobile und Wohnwagen länger als 48 Stunden stehen, mit den wichtigsten Ver- und Entsorgungsstationen (Frischwasser, Strom, Sanitäranlagen, Mülleimer …) ausgestattet sein müssen. Deswegen ist ein längerer Aufenthalt auf einem Autobahnrastplatz oder Parkplatz nicht mehr gestattet.

White camper van parked on a road, with a hillside town of white buildings in the background, blue sky, utility pole and overhead wires
Parkplatz in Coimbra, Portugal  © Fritz Berger

Durch das neue Gesetz dürfen solche Verstöße von jeder Ordnungsbehörde festgestellt und geahndet werden. Dazu zählen Polizei, Wasserschutzpolizei und Ordnungsamt. Um die 48-Stunden-Regel überprüfen zu können, plant die portugiesische Regierung eine digitale Plattform zur Erfassung der Aufenthaltsorte.


Tourismusverband Portugal ergreift Initiative

 „Be a life camper“ heißt die Devise des portugiesischen Tourismusverbandes, die darauf abzielt, Umwelt und Natur zu respektieren und, zu bewahren. Dadurch wird das Netz an Stellplätzen in Portugal weiter ausgebaut, auch werden diese Plätze besser ausgeschildert. Stellplätze in Portugal sind generell sehr gut ausgestattet: nicht selten findet man dort auch Sanitärgebäude, Waschmaschinen und Frischwasser.  

Ziel ist es, Campingplätze und Stellplätze für Urlauber attraktiver zu machen und, sie dazu zu bringen, nicht mehr frei zu stehen. Außerdem soll das Bewusstsein für die Umwelt in Portugal gestärkt und die starke Vermüllung von beliebten Touristenorten eingedämmt werden. Dazu werden Flyer ausgelegt und es wurde eine Internetkampagne eingerichtet.

Printed leaflet with multiple colored vertical panels (green, blue, purple, yellow), round "LIFE CAMPERS" logo top left and large heading "BE A LIFE CAMPER"; panels contain dense paragraphs and small icons
Flyer mit den wichtigsten Regeln für Camper © visitportugal.com

Fazit: Sinnvoller Umweltschutz

Massentourismus hinterlässt überall auf der Welt Spuren. Gerade in landschaftlich schön gelegenen Gebieten, wie der Küste Portugals, wurden die Auswirkungen an Hand von Müllablagerungen immer deutlicher. Die portugiesische Regierung hat versucht, dieser Bewegung Einhalt zu gebieten und ist so einen wichtigen ersten Schritt in Richtung Umweltschutz gegangen.

Author

Svenja

Svenja ist seit Jahren mit Mann, Kind und Hund im Zelt und Wohnwagen durch Europa unterwegs. Sie liebt die Entschleunigung, die man beim Campen erfährt.
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