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Faltbares Solarpanel von Berger vor einem Reisemobil in Aktion
© Fritz Berger

Wirkungsgrad bei Solarpanelen: Warum 20 bis 25 Prozent beim Camping viel sind

Was bedeutet der Wirkungsgrad bei Solarzellen?

Wirkungsgrade von 20 bis 25 Prozent wirken bei Solarpanelen zunächst niedrig. Tatsächlich sind sie ein sehr guter Wert. Warum das so ist und worauf es bei Solar fürs Wohnmobil und beim Camping wirklich ankommt, erfährst du in diesem Beitrag.

Was bedeutet der Wirkungsgrad bei Solarpanelen?

Wer sich mit Solar fürs Wohnmobil oder einem Camping-Solarpanel beschäftigt, stößt schnell auf einen Wert, der zunächst überraschend niedrig wirkt: den Wirkungsgrad. Oft ist von 20 bis 25 Prozent die Rede. Das klingt im ersten Moment wenig – ist in der Praxis aber ein sehr guter Wert.

Er gibt an, wie viel der eingestrahlten Sonnenenergie ein Solarpanel in elektrische Energie umwandeln kann. Je höher der Wirkungsgrad, desto mehr Strom lässt sich auf derselben Fläche erzeugen.

Im Berger Onlineshop findest du zahlreiche Solaranlangen – ideal für alle Ansprüche beim Camping.


Wie berechnet man den Wirkungsgrad?

Eine grobe Faustformel für die Berechnung des Wirkungsgrads ist:

Wirkungsgrad (%) = Modulleistung (W) / (Modulfläche in m² × 1.000 W/m²) × 100

Die 1.000 W/m² stehen für die standardisierte Sonneneinstrahlung unter Testbedingungen.

Beispiel:

Ein Solarpanel hat 200 Watt Leistung und 1 m² Fläche.

Dann rechnet man:

200 / (1,0 × 1.000) × 100 = 20 %

Der Wirkungsgrad des Solarpanels liegt also bei 20 Prozent.


Im Onlineshop von Berger findest du Solaranlagen mit extrem hohem Wirkungsgrad für jeden Zweck und Anspruch.


Warum 20 bis 25 Prozent Wirkungsgrad bei Solarpanelen als hoch gilt

Auf den ersten Blick wirken 20 bis 25 Prozent vielleicht wenig. Bei Solartechnik ist dieser Eindruck jedoch täuschend. Sonnenlicht ist eine komplexe Energiequelle, die sich nicht verlustfrei in Strom umwandeln lässt. Unterschiedliche Wellenlängen, Materialeigenschaften der Solarzellen, Wärmeentwicklung und elektrische Verluste setzen hier natürliche Grenzen.

Eine Person hält ein dünnes, flexibles Solarpanel vor einem Wohnwagen

Ein Solarpanel mit 20 Prozent Wirkungsgrad wandelt also ein Fünftel der einfallenden Sonnenenergie in nutzbaren Strom um. Wichtig ist dabei vor allem: Der Vergleich mit 100 Prozent ­– was übrigens einem perfekten Wert entsprechen würde – führt schnell in die Irre. Bei der Umwandlung von Sonnenlicht in Strom sind physikalische Grenzen ganz normal. Genau deshalb sind 20 bis 25 Prozent Wirkungsgrad kein schwacher, sondern bereits ein starker Wert.


Warum der Wirkungsgrad beim Camping besonders wichtig ist

Beim Camping ist die verfügbare Fläche begrenzt. Auf dem Dach eines Wohnmobils oder Campers ist nur Platz für wenige Module. Umso wichtiger ist es, dass diese Fläche möglichst effizient genutzt wird.

Ein höherer Wirkungsgrad bedeutet in diesem Zusammenhang: mehr Strom pro Quadratmeter. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn

  • auf dem Fahrzeugdach nur wenig Platz vorhanden ist
  • mehrere Verbraucher versorgt werden sollen
  • mehr Unabhängigkeit vom Landstrom gewünscht ist
  • die verfügbare Dachfläche optimal genutzt werden soll

Gerade für Licht, Kühlbox, Wasserpumpe oder das Laden von Smartphone und Laptop kann ein effizientes Camping-Solarpanel im Alltag einen echten Unterschied machen.

In diesem Blogbeitrag erfährst du mehr über mobile Solaranlagen für den Campingurlaub.

Ein starres Solarpanel fest auf einem Wohnwagendach montiert


Mehr Wirkungsgrad heißt nicht automatisch das beste Solarpanel

So wichtig der Wirkungsgrad auch ist: Er sollte nie das einzige Kaufkriterium sein. Entscheidend ist immer das Gesamtpaket.

Wichtig sind außerdem:

  • die Leistung in Watt
  • die Größe des Moduls
  • die Verarbeitungsqualität
  • die Einbausituation
  • Handhabung (besonders bei faltbaren oder flexiblen Solarpanelen)
  • mögliche Verschattung
  • und der persönliche Strombedarf
Ein größeres Modul mit etwas geringerem Wirkungsgrad kann im Alltag sinnvoller sein als ein kleineres Hochleistungsmodul. Entscheidend ist, wie gut das Solarpanel zu deinem Fahrzeug und deinen Ansprüchen passt.

Ein flexibles Solarpanel auf einem Wohnwagen montiert


In diesem Blogbeitrag erzählen wir dir mehr über die verschiedenen Arten von Solarpanelen.


Welche Faktoren den Ertrag von Solarpanelen beeinflussen

Auch ein leistungsstarkes Modul bringt nur dann gute Ergebnisse, wenn die Bedingungen stimmen. Der tatsächliche Stromertrag hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem von

  • der Sonneneinstrahlung
  • der Jahreszeit
  • dem Sonnenstand
  • der Ausrichtung des Moduls
  • Verschattung
  • hohen Temperaturen
  • und Schmutz auf der Oberfläche

Gerade auf dem Wohnmobildach können schon kleine Schatten die Leistung spürbar beeinflussen. Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf den Wirkungsgrad zu achten, sondern auch auf eine möglichst gute Platzierung der Solarpanele.


Entdecke die Berger Solarpalele und Solar-Komplettanlagen im Onlineshop.


Fazit: Wirkungsgrad realistisch einordnen

Ein Wirkungsgrad von 20 bis 25 Prozent klingt bei Solarpanelen zunächst vielleicht niedrig. In Wirklichkeit handelt es sich dabei aber um einen sehr guten Wert. Moderne Solarmodule schaffen es, einen beachtlichen Teil des Sonnenlichts direkt in nutzbaren Strom umzuwandeln – leise, zuverlässig und auf kleiner Fläche.

Gerade beim Camping ist das entscheidend, denn wenn auf dem Wohnmobil nur begrenzter Platz zur Verfügung steht, zählt jeder Quadratmeter. Deshalb gilt: 20 bis 25 Prozent Wirkungsgrad sind nicht wenig, sondern nach heutigem Stand bereits ziemlich viel.

Mehr über Solaranlagen für Wohnwagen und Wohnmobil erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Author

Jan

Jan ist am liebsten auf Roadtrips unterwegs – Reisen statt All Inclusive.
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